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01. Oktober 2026 ― Lesezeit: 2 Minuten

Semesterstart und schon platt?

Erste Woche Uni oder Schule – und der Akku steht schon auf Rot. Kaum haben Vorlesungen und Schulunterricht begonnen, fühlt es sich an, als hättest du das halbe Semester schon hinter dir. Die To-do-Liste wächst schneller, als du sie abarbeiten kannst. Und alle anderen wirken, als hätten sie alles im Griff. Hier sind Tipps, wie du Leistungsdruck meisterst.
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Warum der Akku leer ist, bevor's richtig losgeht

Overwhelm heißt: dir wird gerade alles zu viel. Das hat nichts mit Faulheit zu tun und ist auch kein Zeichen, dass du „nicht gemacht" bist für Uni oder Schule. Dein System reagiert auf eine reale Überlastung – alles startet gleichzeitig, von der Ferien-Ruhe direkt auf Vollgas, dazu Erwartungen von allen Seiten. Der Semesterstart ist ein Kaltstart. Und Kaltstarts kosten Energie.

 

Der Vergleich, den du nie gewinnst

Auf Insta wirken alle produktiv, ausgeschlafen und schon drei Schritte weiter als du. Perfekt sortierte To-Dos, 6-Uhr-Morgenroutine, lukrativer Nebenjob, Sport, Freundeskreis – alles wird scheinbar mühelos unter einen Hut gebracht. Nur: Was du siehst, ist der Highlight-Cut. Nicht die Overwhelm-Momente um Mitternacht, nicht die verschobenen Deadlines, nicht die Tage, an denen auch bei den anderen einfach nichts geht.

 

Good to know: Du bist damit nicht allein

  • 56,7 % der Studierenden fühlten sich in den letzten zwei Wochen vor der Befragung „weniger gut" bis „schlecht"
  • 67,1 % fühlten sich durch ihr Studium „ziemlich" bis „sehr" gestresst 
  • über zwei Drittel nennen hohe Arbeitslast, Prüfungsdruck, psychische Belastung und finanzielle Sorgen als Hauptstressoren 
  • 86,3 % wünschen sich bei psychischen Problemen professionelle Unterstützung – aber nur 47,7 % halten es für realistisch, sie auch zu holen


(Quelle: Mental-Health-Barometer Jänner 2026, 6.080 Studierende aus Österreich und Deutschland wurden befragt)

Heißt: Wenn du dich überfordert fühlst, bist du nicht die Ausnahme, sondern zählst zur Mehrheit. Das macht den Druck nicht kleiner – aber vielleicht ein bisschen leichter zu tragen.

 

Mach deinen Selbstwert unabhängig von Leistung

Deinen Selbstwert holst du dir nicht, indem du eine fancy Morgenroutine abspulst. Du bist kein Projekt, das optimiert werden muss. Deine Noten, deine Produktivität sagen nichts darüber aus, wie viel du als Mensch wert bist. Kleb dir am besten gut sichtbar ein Post-It an deinen Schreibtisch, um dir diesen Satz an schlechten Tagen wieder in Erinnerung zu rufen.

Es geht nicht darum, alles auf einmal zu schaffen. Es geht darum, gesund durchs Semester zu kommen – und nicht auf halber Strecke auszubrennen.

 

5 Dinge, die wirklich helfen

Du willst gegensteuern, weißt aber nicht wie? Diese fünf Ansätze sind ein guter Anfang.

1. Definiere deine Grenzen

Kümmere dich nicht um die perfekte To-do-Liste, sondern um die kleinste Version eines guten Tages. Fokussiere auf 3 Dinge, die du unbedingt erledigen willst. Alles darüber hinaus ist Bonus, aber keine Pflicht. So misst du dich an dem, was machbar ist.

2. Miste deinen Feed aus 

Social-Media-Accounts, die dir das Gefühl geben, ständig hinterher zu sein, kosten Energie: mute oder entfolge. Du bist deinem Feed nicht hilflos ausgeliefert. Folge nur Accounts, die positive Vibes aussenden und auch mal ehrlich Überforderung ansprechen.

3. Aufgaben runterbrechen, bis es machbar klingt

Schneide jede Riesenaufgabe runter auf den nächsten konkreten Schritt. Der Einstieg ist das Schwerste – mach ihn so klein wie möglich. Teile dir beispielsweise den Lernstoff für große Prüfungen in machbare, kleine Schritte auf.

4. Reden, bevor's eskaliert

Sag einer Person, wie es dir wirklich geht. Overwhelm schrumpft, sobald er ausgesprochen ist. Und meistens merkst du: Deiner Freundin geht's ganz ähnlich.

5. Lade deine Akkus bewusst auf

Der Akku ist nicht nur leer, weil zu viel Energie rausgeht – sondern weil fast nichts mehr reinkommt. Plan dir jeden Tag 30 Minuten ganz ohne Screen oder To-Dos ein: spazieren gehen, Musik mit geschlossenen Augen hören, Atemübungen, Tagträumen oder sanfte Yogaübungen sind perfekte Energie-Boosts.

 

Warum der 10. Oktober mehr ist als ein Hashtag

Am 10. Oktober ist Welttag der psychischen Gesundheit. Kein Grund für Konfetti, eher ein Reminder: Deine mentale Gesundheit ist keine Kür, die drankommt, wenn alles andere erledigt ist. Sie ist die Voraussetzung für alles andere.

 

Du darfst müde sein. Du darfst von deinem Stundenplan gestresst sein. Du darfst auch mal einen Tag haben, an dem deine ganze Leistung Me-Time ist. Und das ist kein Scheitern. Das ist Menschsein in einer Zeit, die ziemlich viel von dir will.

Also: Weg vom Vergleichs-Feed am Handy. Nur machbare Dinge pro Tag einplanen. Und wenn's zu viel wird – reden. Mit Freund:innen oder Familie. Du musst das nicht allein durchziehen.

 

07. September 2026 ― Lesezeit: 6 Minuten
Schulstart: Tipps zum Schulbeginn & ersten Schultag

Frisch gespitzte Bleistifte. Ein Heft, in dem noch keine einzige Zeile steht. Ein Stundenplan, der erst mit Leben gefüllt werden will. Ein Wecker, der nach neun Wochen Pause wieder läutet. Und ein Kribbeln im Bauch, das irgendwo zwischen Vorfreude und Aufregung liegt. Der Schulstart ist für Kinder – und auch für die Eltern – ein großer Moment: Für die einen ist es der allererste Schultag mit einem Klassenzimmer voller unbekannter Gesichter und einem völlig neuen Tagesablauf. Für die anderen beginnt mit dem Wechsel in eine weiterführende Schule ein neuer Abschnitt mit längerem Schulweg, mehr Fächern und deutlich mehr Eigenverantwortung. Selbst wer den Schulalltag längst gewohnt ist, muss sich nach neun Wochen Sommerferien erst wieder an frühes Aufstehen, Hausübungen und vollere Nachmittage gewöhnen. Und für Eltern heißt das vor allem eines: organisieren. Denn plötzlich stellen sich viele Fragen auf einmal: Wann beginnt das neue Schuljahr überhaupt? Was gehört alles in die Schultasche? Wie gelingt der Übergang von den Ferien in den Schulalltag? Und wie kommt mein Kind sicher zur Schule und wieder heim? Die GRAWE hat die wichtigsten Informationen und praktische Tipps zum Schulbeginn zusammengetragen – damit der erste Schultag so entspannt wie möglich wird.

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