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  • 06. Mai 2026 ― Lesezeit: 2 Minuten

    Start in die Roller- & Moped-Saison: Vermeide diese 3 Versicherungsfehler

    Endlich wieder draußen. Sonne im Gesicht, Wind um die Nase – und nur du und dein Flitzer. Die erste Ausfahrt der Saison ist für alle Zweirad-Fans etwas Besonderes. Aber bevor du den Zündschlüssel umdrehst, gibt es eine Frage, die die meisten lieber ignorieren: Bist du richtig versichert? Denn: Viele sind es nicht – und merken es erst, wenn es zu spät ist.

    Warum Versicherung nicht gleich Versicherung ist

    Ein Roller oder Moped ist günstig im Unterhalt – das stimmt. Aber beim Versicherungsschutz gibt es kein Mittelmaß: Entweder du bist richtig abgesichert oder du fährst auf Risiko. Und das kann richtig teuer werden.

    In Österreich ist die KFZ-Haftpflichtversicherung für alle Kraftfahrzeuge Pflicht – auch für Mopeds bis einschließlich 50 ccm. Wer ohne fährt, riskiert nicht nur eine Strafe, sondern haftet im Schadensfall persönlich. 

    Für ein gutes Gefühl unterwegs informiere dich hier über die GRAWE KFZ-Haftpflicht und Kaskoversicherungen für Mopeds bzw. Roller.

     

    Die 3 größten Versicherungsfehler – und wie du sie vermeidest

    Du willst die Freiheit auf zwei Rädern spüren, ohne dir später Ärger einzuhandeln? Diese vier Fehler passieren am häufigsten – und sind alle vermeidbar:

     

    1. Nur auf die KFZ-Haftpflicht setzen

    Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Sie zahlt aber nur Schäden, die du anderen zufügst. Dein eigenes Fahrzeug ist davon ausgenommen. Wer beim Parken angefahren wurde oder schlicht Pech hatte bleibt ohne Kaskoversicherung auf den Kosten sitzen. Gerade bei neuem oder teurem Gefährt ist eine Kaskoversicherung sinnvoll.

     

    2. Falscher Fahrzeugtyp angeben

    125ccm ist nicht gleich 50ccm. Jede Kategorie hat eigene Zulassungsregeln, Führerscheinklassen und Versicherungskonditionen. Wer ein Moped mit falschen Angaben versichert, riskiert im Schadensfall den kompletten Versicherungsschutz. Das Kleingedruckte lesen klingt uncool – aber es ist wichtiger als du denkst.

     

    3. Kein Insassenschutz

    Du fährst, aber bei einem selbstverschuldeten Unfall bist du nicht geschützt. Ein Unfall kann überall passieren – auch wenn du nichts falsch machst. 

    Eine Insassenunfallversicherung für das Moped ist eine sinnvolle Ergänzung zur gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung, insbesondere um Lenker und Beifahrer bei selbstverschuldeten Unfällen abzusichern. Sie bietet finanziellen Schutz, unabhängig von der Verschuldensfrage.

     

    Was tun, wenn’s doch mal kracht?

    Unfälle passieren – auch dem vorsichtigsten Lenker. Was dann zählt: Ruhe bewahren und die richtigen Schritte kennen.

    1. Sicherheit zuerst: Unfallstelle absichern
    2. Bei Personenschäden muss unverzüglich Erste Hilfe geleistet oder Hilfe geholt werden (144 Rettung / 133 Polizei)
    3. Fotos machen: Fahrzeuge, Kennzeichen, Straßensituation, Schäden
    4. Der Europäische Unfallbericht ist auszufüllen und von den Beteiligten zu unterschreiben. Ist dieses Formular nicht zur Hand, sind folgende Daten festzuhalten:
    • Namen und Adressen der Unfallbeteiligten
    • Ort und Zeit des Unfalls
    • Namen und Adressen von Zeugen
    • Kfz-Kennzeichen
    • Namen der Kfz-Haftpflichtversicherungsunternehmen
    • Versicherungspolizzennummern

            5. Unfall umgehend der eigenen Versicherung melden – Fristen beachten!

    Und bitte: Steig niemals auf „Wir machen das unter uns aus“ ein. Das klingt unkompliziert, kann aber böse enden – vor allem wenn Wochen später plötzlich Ansprüche auftauchen, die du nicht mehr nachweisen kannst.

     

    Moped & Roller Check: In 8 Schritten sicher in die Frühlingssaison

    Bevor du zum ersten Mal nach dem Winter wieder aufsitzt, lohnt sich ein kurzer Check. 

    1. Putzen: Das Moped gründlich reinigen
    2. Reifendruck prüfen: Reifen verlieren über den Winter Luft; zu wenig Druck wirkt sich auf Bremsung und Kurvenverhalten aus
    3. Bremsen testen: Bremsbeläge und Bremsflüssigkeit prüfen. Mach am besten eine kurze Testbremsung auf freier Fläche
    4. Beleuchtung kontrollieren: Scheinwerfer, Blinker und Rücklicht kurz durchtesten
    5. Kette ölen: Bei kettengetriebenen Modellen Spannung und Schmierung prüfen
    6. Motoröl und Kühlmittel ablesen: Stand kontrollieren und bei Bedarf auffüllen
    7. Helm und Schutzkleidung checken: auf Risse, Kratzer oder Verschleiß achten
    8. Mitzuführende Dokumente und Gegenstände: Zulassungsschein, Führerschein, Versicherungsnachweis und Verbandzeug einpacken

    Mit gutem Gefühl in die neue Saison

    Versicherung ist kein Spaß-Thema. Das stimmt. Aber sie ist auch kein Hexenwerk. Einmal jährlich kurz prüfen und du fährst die ganze Saison entspannt.

    Das Risiko, das du auf der Straße eingehst, lässt sich nicht auf null reduzieren. Aber das finanzielle Risiko liegt in deiner Hand. Und ein paar Euro im Jahr für den richtigen Schutz sind die sicherste Investition, bevor du Gas gibst.

    Wenn du dich an diese Reihenfolge hältst, kann nichts schief gehen: Versicherung checken, Helm aufsetzen, Saison starten. 

     

    06. Mai 2026 ― Lesezeit: 15 Minuten
    Wie alt werden Hunde? Lebenserwartung & Durchschnittsalter

    Emotionale Stütze, Spielgefährte, Kuschelpartner, Fitness Buddy, Therapiebegleiter, treue Seele. Ein Hund kann viele Rollen einnehmen. Und je länger er an unserer Seite weilt, desto stärker wird das Band zwischen Tier und Mensch. Aber wie alt wird ein Hund durchschnittlich? Eines vorweg: Die Lebenserwartung von Hunden kann sehr unterschiedlich ausfallen und hängt von einigen Faktoren ab. Die GRAWE beleuchtet dieses Thema und hat Wissenswertes zum Durchschnittsalter von Hunden aufbereitet.

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