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Ganz allgemein lässt sich feststellen: Hunde werden im Schnitt zwischen 10–15 Jahre alt. Es gibt aber auch Ausreißer – manche Vierbeiner erreichen etwa ein rekordverdächtiges Alter von 20 Jahren oder mehr.
Einer der wichtigsten Einflussfaktoren ist dabei die Rasse, verbunden mit der Größe. Denn bestimmte Hundearten sind beispielsweise aufgrund ihrer Anatomie oder ihrer Tendenz zu speziellen Krankheiten gefährdeter, früher zu sterben. Andere sind hingegen resistenter und robuster. So werden Berner Sennenhunde lediglich 6–8 Jahre alt, während die Lebenserwartung eines Chihuahuas mehr als das Doppelte betragen kann.
In puncto Größe gilt: Kleine Hunde unter 15 kg Körpergewicht leben meist länger als große Artgenossen mit 30 oder 40 kg. Aber auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme. Im übrigen Tierreich ist dies übrigens meist genau umgekehrt: So zählen Wale oder Elefanten zu den langlebigsten Tieren.
Experten nennen bei Hunden folgende Gründe hierfür:
Demnach zählen Doggen bereits nach 6–7 Jahren zu den Senioren und werden selten älter als zehn Jahre. Ähnliches gilt für Bernhardiner. Dackel können sich hingegen mit zehn Jahren noch auf einen erfüllten Lebensabend freuen – sie sterben im Schnitt mit 14–18 Jahren.
Wie alt wird mein Hund? Die Antwort hängt aber nicht nur mit Rasse und Größe zusammen, sondern es gibt noch weitere Einflussfaktoren, die zentral sind:
Zu wissen, wie alt der Hund in etwa ist, ist deshalb wichtig, damit Sie den Vierbeiner gemäß seinem Alter behandeln können – mit passendem Futter und der besten Pflege. Früher multiplizierte man jedes Hundejahr mit der Zahl 7, um so das „Menschenalter“ des Tieres zu berechnen. Diese Umrechnungsformel gilt allerdings heute als überholt, weil es – wie die vorangegangenen Informationen dieses Beitrags veranschaulichen – weitaus mehr Faktoren gibt, die eine Rolle spielen. Zudem gibt es gerade bei kleinen und mittelgroßen Rassen zu Beginn ihres Hundelebens deutlich größere Wachstumsschritte als im Erwachsenenalter.
Ziehen Sie für eine grobe Berechnung folgende Faustregeln heran:
Erreicht Ihr Hund das Seniorenalter, kommt es häufig zu typischen Alterserscheinungen. Daran erkennen Sie, dass Ihr Hund zu den Oldies zählt:
Nicht alles, was das Leben Ihrem Hund sprichwörtlich vor die Pfoten wirft, können Sie beeinflussen. Aber es gibt trotzdem ein paar Dinge, die Sie tun können, um zumindest die Chance zu erhöhen, dass Ihr Vierbeiner möglichst lange an Ihrer Seite bleibt:
Entscheidend ist ergänzend dazu die finanzielle Absicherung bei Schäden an Dritten, also wenn der Vierbeiner dritten Personen, Eigentum von anderen oder fremden Tieren schadet. Ansonsten haften Sie als Hundebesitzer im Ernstfall mit Ihrem privaten Vermögen und müssen für Reparaturen selbst aufkommen.
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist in den meisten Bundesländern Österreichs mittlerweile ohnehin Pflicht – etwa in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und in der Steiermark. Erkundigen Sie sich diesbezüglich am besten direkt bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Ausgeschlossen von der Tierhalter-Haftpflichtversicherung sind vorsätzlich verursachte Schäden. Auch wenn der Hund verletzt oder krank wird, deckt dies diese Versicherungslösung nicht.
Eine interessante Frage, deren Antwort bis dato nicht vollständig geklärt ist. In der Wissenschaft gibt es dazu verschiedene Erklärungsansätze:
Kleiner Hund, langes Leben. Großer Hund, kurzes Leben. So weit die Theorie. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Denn nicht nur Rasse und Anatomie spielen eine Rolle, sondern auch, wie ein Hund aufwächst und wie Sie ihn behandeln. Heißt: Wer gut auf den eigenen Vierbeiner achtgibt, erhöht die Chance, dass dieser länger auf dieser Welt verweilt. Denken Sie dabei auch an die Haftpflichtversicherung und richtige Dokumentation im Schadensfall.
Forscher führen dies auf die Tatsache zurück, dass kleine Hunde langsamer altern als große, was zu einer längeren Lebenserwartung führt. Große Hunde brauchen zwar länger, um volljährig zu werden, wachsen danach aber deutlich schneller und altern dementsprechend rascher. Das verkürzt ihre Lebensspanne.
Tendenziell leben weibliche Hunde etwas länger als männliche – im Schnitt etwa ein halbes Jahr. Wie alt ihr Hund wird, hängt darüber hinaus allerdings noch von vielen anderen Faktoren ab, wie etwa von der Rasse, der Größe, dem Lebensstil, der Gene und verschiedenen Krankheiten.
Vor allem kleine Hunderassen wie der Chihuahua oder der Zwergdackel haben eine hohe Lebenserwartung – sie können bis zu 15 Jahre oder älter werden.
Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen ausreichend Bewegung, eine ausgewogene Ernährung, eine liebevolle Pflege sowie regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen.
Es gibt Studien, die darauf hindeuten, dass Mischlinge ein höheres Alter als der Durchschnitt erreichen. Die Lebenserwartung von Mischlingshunden hängt aber noch von vielen anderen Faktoren ab, wie Ernährung, Lebensstil oder Krankheiten.
In der freien Natur entsorgen sie tote Insekten, bekämpfen Schädlinge, belüften den Boden und verbreiten Samen. In unseren eigenen vier Wänden sind uns die kleinen Krabbeltiere allerdings ein Dorn im Auge. Die Rede ist von Ameisen. Denn diese können Nahrungsmittel verunreinigen und deuten meist auf unentdeckte Bauschäden hin. Problematisch wird es auch, wenn sie in elektrische Geräte krabbeln oder jemand allergisch auf die Insekten reagiert. Doch wie wird man Ameisen im Haus oder in der Wohnung wieder los? Wie lassen sie sich vertreiben? Und was hilft wirklich gegen die unliebsamen Gäste? Die GRAWE erklärt, was Sie gegen Ameisen tun können, erläutert die wichtigsten Maßnahmen und gibt Tipps in Hinblick auf Hausmittel.